Unser Schulkonzept – zukunftsorientiertes, individualisiertes Lernen
Rhythmus des Schulalltags
Der Tages- und Wochenrhythmus sorgt für eine ruhige und positive Lernatmosphäre. Es gibt Phasen, in denen gemeinsam neue Inhalte erarbeitet werden (Instruktionsphasen), und Phasen, in denen die Schüler*innen allein oder zusammen arbeiten (Arbeitsphasen). Dabei übernehmen sie Verantwortung für ihr Lernen und werden durch pädagogische Maßnahmen begleitet. Digitale und analoge Medien werden sinnvoll kombiniert.
Jeder Schultag beginnt mit einer 30-minütigen Ankommensphase (ab dem Schuljahr 2026/27). Danach gibt es an drei Tagen pro Woche 80-minütige PIA-Phasen (Phasen individuellen Arbeitens). Einmal pro Woche findet der Klassenrat statt. Der Fachunterricht erfolgt ebenfalls in 80-minütigen Einheiten. Zwischen den Unterrichtszeiten gibt es zwei Pausen (30 und 20 Minuten) mit verschiedenen Angeboten.
Im Halbtag haben die Schüler*innen maximal drei, im Ganztag maximal vier Unterrichtseinheiten pro Tag. Es gibt täglich freie Arbeitszeiten. Der Halbtag endet um 13:10 Uhr. Im Ganztag folgt danach eine 80-minütige Mittagsfreizeit mit Angeboten. Anschließend gibt es an vier Tagen pro Woche eine weitere 90-minütige Unterrichtseinheit.
Alle Bausteine des Konzepts gehören zusammen. Die Lehrkräfte – besonders die Tutor/innen – begleiten die Lernprozesse der Schüler/innen.
FRED ist ein zentrales Dokumentationsheft. Es enthält:
- Wochen- und Tagesziele
- Arbeitsfortschritte
- Log-in-Daten
- Ergebnisse von Gesprächen
- Leistungsnachweise (GLN, KLN, SLN)
- Fehlzeiten
- Informationen für die Zusammenarbeit mit den Eltern
FRED ist besonders wichtig für die freien Arbeitsphasen. Er dient als Grundlage für Gespräche mit Lehrkräften und Eltern. Die Schüler*innen lernen damit, ihren Lernprozess selbst zu planen und zu reflektieren.
Zweimal im Jahr finden Gespräche mit allen Schüler/innen statt. Dabei sprechen sie mit Lehrkräften (und teilweise mit den Eltern) über ihre Ziele und Stärken. Die Gespräche werden vorbereitet und im FRED dokumentiert. Ziel ist es, dass die Schüler/innen ihren Lernprozess besser verstehen und eigenständig steuern können.
Arbeitspläne sind die Grundlage für die Arbeitsphasen. Sie enthalten individuelle Aufgaben sowie Gruppen- und Projektarbeiten. Die Fachlehrer/innen erstellen diese Pläne wöchentlich und stellen sie digital (z. B. über Taskcards) bereit. Die Arbeit mit den Plänen ist besonders wichtig für die PIA-Phasen.
Ab Klasse 7 wählen die Schüler*innen ein dreistündiges Fach für zwei Jahre:
- Arbeitslehre (z. B. Holz, Kochen, Technik, Informatik)
- Bewegung und Ernährung (BEN)
- Musisch-kulturelle Erziehung (MUKU)
- Französisch als zweite Fremdsprache
Ein Wechsel ist am Ende von Klasse 8 möglich.
Eltern können zwischen Halbtag und Ganztag wählen.
Im Ganztag gibt es eine Mittagsfreizeit mit Essen und vielen Angeboten (z. B. Sport, Kreatives oder freie Aktivitäten wie Lesen oder Spielen). Danach folgen praxisnahe Lernangebote wie Projekte, Arbeitsgemeinschaften oder Förderangebote. Ziel ist es, Lernen und Freizeit sinnvoll zu verbinden und die Schüler*innen umfassend zu fördern.
Ab Klasse 5 lernen alle Englisch.
Ab Klasse 7 kann Französisch als zweite Fremdsprache gewählt werden. In der Oberstufe (ab Klasse 11) wird Spanisch als zweite oder dritte Fremdsprache angeboten.
Französisch ist keine Voraussetzung für die Oberstufe.
Unsere Schule – Gemeinschaft leben
Mit dem Umzug in das neue Schulgebäude im Sommer 2026 trägt die Schule den Namen „Gemeinschaftsschule Seiji Kimoto Neunkirchen“.
Seiji Kimoto war ein Künstler aus Neunkirchen mit japanischen Wurzeln. Er setzte sich für Werte wie Würde, Freiheit und Toleranz ein. Diese Werte prägen auch unseren Schulalltag.
An unserer Schule lernen Menschen aus verschiedenen Kulturen gemeinsam. Vielfalt sehen wir als Stärke und sind stolz auf unsere offene und respektvolle Schulgemeinschaft.
Gemeinsam schaffen wir einen Lernort, an dem jede und jeder Einzelne wachsen kann.
